REVIEWS, REPORTS & INTERVIEWS

 

Aktuelle (oder nach wie vor aktuelle) Interviews und Rezensionen.
Dieser Pressespiegel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt eine subjektive, nicht wertende, kleine Auswahl dar.

 

 

Interview auf Astis Hexenwerk
 

Frankfurter Buchmesse

 

Dieses wunderschöne Interview hat die bezaubernde Hexe auf der Frankfurter Buchmesse mit mir geführt und ich bin wieder mal von ihrer Schreibe begeistert. Sie hat nicht nur meine Worte, sondern auch mein Wesen eingefangen.

 

Wenn jemand über dich so etwas zu sagen hat, dann geht dir das Herz auf:
"Freitag, mein erster Tag auf der Messe, und schon dieser Tag sollte in diesem Jahr mein Messehighlight für mich bereit halten. Ich durfte Faye Hell zu einem kleinen Interview treffen. Und ich möchte euch von unserem Treffen und der Unterhaltung erzählen..."

 

das Interview findet ihr hier

ASTIS HEXENWERK

 

 

 

 

Rezension zu "Der letzte Traum" (Voll Ausgebucht)
 
Wer Lektüre für einen entspannten Abend sucht, wird hier definitiv nicht fündig, denn die Autorin schickt ihre Leser auf einen düsteren Roadtrip, der ihnen zum einen zeigt, wie unterschiedlich wir auf bestimmte Dinge reagieren, aber auch einen Spiegel vorhält und das, was man dort zu sehen bekommt, ist nicht wirklich schön. Und hier ziehe ich meinen Hut vor Faye, denn sie schafft es, mit ihren Worten Bilder zu erschaffen, äußerst sprachgewandt, aber immer in Schwarztönen. Ihre Heldin alles in Ich-Form erzählen zu lassen, gibt mir das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden und das ist meist ziemlich unangenehm, tauschen möchte man tatsächlich mit niemandem, ich zumindest nicht..
Die vollständige Rezension findet ihr Voll Ausgebucht.
 
 
Rezension zu "Der letzte Traum" (Zauberwelten)
 
Mit der Liebe ist dabei schon etwas Wichtiges gesagt. Man spürt, dass die Autorin mit ihren Charakteren leidet, sie auf eine gewisse Weise liebt und das Leid, was sie ihnen antut, noch in der gleichen Sekunde bereut. Es geht ihr um die schamlose, morallose Darstellung von postapokalyptischer, (un)menschlicher Wirklichkeit. Nicht um diese als Leinwand für krasse Szenen zu missbrauchen und sich in Elend und Exkrementen zu suhlen, sondern als künstlerisches Mittel. Horror und harte Sprache sind hier kein Selbstzweck, sondern der Versuch, die Wirklichkeit befreit von der Moral zu denken.
Die vollständige Rezension findet ihr Zauberwelten.


Rezension zu "Der letzte Traum" (Isa Theobald)
 
In der ihr typischen, ebenso poetischen wie unnachgiebig harten Sprache führt Faye Hell den Leser durch die morbide Dunkelheit des Menschlichen.
Eine zugrundeliegende Symbolik, die Farben, das knisternde Rascheln, die zu zu einer Auflösung führt, die schmerzhaft wie gekautes Glas zeigt, was Menschsein ist. Ein im Wortsinn atemberaubendes Buch, absolute Leseempfehlung.
Die vollständige Rezension findet ihr hier.
 
 
Buchvorstellung "Rigor Mortis - Goldrausch" (Zauberwelten)
 
Auf der Seite der Zauberwelten durfte ich den ersten Band meiner RIGOR MORTIS REIHE vorstellen. 
Um das so abwechslungsreich wie möglich zu machen, habe ich passende Leseproben ausgewählt und kommentiert:
"Man hat mir mal beigebracht, dass der erste Satz eines Romans der bedeutendste wäre. Vielleicht ist das nicht die ganze Wahrheit, aber ich denke, dass er einschlagen muss. Wehtun muss. Im Idealfall zwingt er einen irgendwie dazu, das Buch noch mal kurz zur Seite zu legen. Den ersten Satz in Rigor Mortis habe ich sicher zwanzigmal geschrieben und zwanzigmal gelöscht. Aber wenn ich nicht davor zurückscheue, eine Figur wie Richard Darius zum Ich-Erzähler meines Romans zu machen, dann darf ich auch vor diesem Satz nicht zurückscheuen."

 
Die vollständige Buchvorstellung findet ihr hier
Zauberwelten
 
Rezension zu "Rigor Mortis - Goldrausch" Lovecrafter online
 
Andreas Giesbert:
"Rigor Mortis führt uns mit allen Sinnen in die Eiseskälte von Alaska. Wie die Autorin im kurzen Bonus-Reisebericht schildert, ist sie zur Recherche selber in das ebenso bezaubernde wie lebensfeindliche Gebiet um den Yukon-River gereist, um sich von der eisigen Welt blenden zu lassen. Das merkt man den Beschreibungen der Region auch an. Faye beschreibt die Region mit liebevollen Blicken fürs Detail, die uns fast wie Touristen in die zauberhafte Eiswelt führen. Nicht zufällig ist einer der drei (bzw. vier) Fäden auch genau um eine solche Reisegruppe gewebt. Die Grazer Doktorandin Rosa Martin hat sich auf den Goldrausch am Yukon River spezialisiert und finanziert ihren Forschungsaufenthalt als Reisegruppenleiterin. Sie ist eine greifbare Identifikationsfigur, die uns mit der fremden Welt verbindet und die vielleicht schönsten Szenen produziert."

 
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Lovecrafter Online


Rezension zu "Das Zeitalter der Kröte" Gwynnys Lesezauber
 
Nun bin ich kein Fan jeglicher Erotik in Büchern, ich mag die derbe Ausdrucksweise ganz und gar nicht. Aber hier? Sie bombardiert auf eine Weise damit, dass mir die Luft wegbleibt. Sie ballert Wahrheit und eine ganz furchtbare mögliche Realität um die Ohren, dass man gern die Augen schließen, das Buch wegstellen und ganz schnell ein paar Folgen einer drolligen Kinderserie mit Happy End ansehen will. Aber Sie hält in ihrem Buch gefangen, erschlägt beinahe mit Sinneseindrücken, Zitaten und einer Seite des menschlichen Daseins, die man so gern ignorieren möchte. Kurzum: Faye Hell trifft genau da, wo es besonders schmerzhaft ist. Und wisst Ihr was? Ich finde es absolut genial.

 
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Gwynnys Lesezauber
Rezension zu "Das Zeitalter der Kröte" auf Neue Abenteuer
 
[...] “Das Zeitalter der Kröte” ist eine „Fairy Tales Gone Bad“ und zusammen mit dem sprechenden Pseudonym Faye Hell ist der Ton schnell klar. Hier liegt ein Werk vor das keine Rücksicht auf Verluste nimmt und daher mit etwas Vorsicht genossen werden sollte. Hinter der Schicht an Gewalt und Pornographie versteckt sich jedoch eine tiefergehende Analyse totalitärer Machtsysteme und eine antifaschistische Liebeserklärung an die Literatur und das freie Denken. Vor diesem Hintergrund ist „Das Zeitalter der Kröte“ literarisch zu empfehlen.
[...]
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Neue Abenteuer
Rezension zu "Das Zeitalter der Kröte" auf Zauberwelten
 
[...] Ihr Werk ist kein klassischer Roman mit stringenter Handlung, viel mehr ein einziger innere Monolog des Protagonisten Jakob Toad. Die Bilder, die Faye Hell verwendet, stammen direkt aus dem Bewusstsein eines Junkies und Rebellen, der ein Leben ohne Grenzen führt, und sind sicher nichts für zarte Seelen. Zugleich sind sie aber oft so treffend präzise, dass man sie kaum vulgär nennen kann.

Toad ist kein Held – ganz im Gegenteil. Kaum zeigt er ein Stück Menschlichkeit, waren mir im nächsten Augenblick seine Taten wieder so zuwider. Und dennoch identifiziert man sich mit ihm, denn ist nicht jeder immer zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und nach Freiheit, nach Individualismus und nach Zugehörigkeit gefangen?

[...]
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Zauberwelten
Faye Hell im Genretalk HORROR auf Zauberwelten
 
[...] Wie kein anderes Genre lotet der Horror unsere Grenzen aus. Und wie selbstverständlich hat dabei auch das Übersinnliche seinen Platz. Ob subtiler Grusel, brutaler Slasher oder beängstigender Thriller: das Phantastische ist selten weit. Horrorautorin Faye Hell kennt den Horror als Autorin, Rezensentin oder auch einfach als Fan in all seinen Facetten. Im Genretalk geht sie bis auf die unheimlichen Wurzeln zurück und blickt in eine immer bunter werdende Gegenwart des Horrors. Achtung: Es könnte weh tun. [...]
Das vollständige Interview findet ihr hier
Zauberwelten
Faye Hell im Interview mit EVOLVER
 
Ihr Stil ist so irre wie eine Performance von GG Allin: selbstzerstörerisch, voller Exkremente und ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Dabei sind die Handlungsbögen ihrer gelegentlich gewöhnungsbedürftigen Plots ausgefeilt, ihre witzige Sprache fast schon virtuos und ihr Tempo definitiv atemberaubend - das ist Faye Hell, die sympathische Freibeuterin im mörderischen Bermuda-Dreieck der Horrorliteratur. r.evolver läßt sich kapern und bittet bei der Gelegenheit zum Interview. [...]
Das vollständige Interview findet ihr hier
Evolver
Faye Hell im Gespräch mit Let's talk about (youtube)
 
HORROR MADE IN AUSTRIA. Fasziniert vom Bösen.
Ihr Debütroman „Keine Menschenseele“ wurde 2016 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman „Rigor Mortis“ erhielt 2018 den Vincent Preis. Seit ihrer frühesten Kindheit ist Faye vom Bösen fasziniert. Im Alter von elf Jahren schreibt sie ihre erste Horrorgeschichte. In ihrer schriftstellerischen Arbeit verbindet die ehemalige Schauspielerin/Regieassistentin/Souffleuse subtiles Grauen.

Das vollständige Gespräch findet ihr hier
Die Büchergnomen
Rezension zu "Keine Menschenseele" auf Die Büchergnomen
 
[...] Statt einer seichten Lektüre, sticht, brennt, weint, schreit, … – nicht an oder auf, weder einer noch der Grenze; nein, die Grenze selbst! – diese Ausnahmeautorin, eine Mannigfaltigkeit des Schmerzes, hinter den Tränen, die nie vergossen wurden, in, ja, förmlich durch meine Empathie; nährt, mästet sie mit dieser finalen Konsequenz… des nie Erwachens und ewigen Sterbens.

Ein Drama, welches keine Zeit der Trauer lässt, denn nichts soll von dieser Wahrheit ablenken. [...]

Die vollständige Rezension findet ihr hier
Die Büchergnomen
 
Rezension zu "Tote Götter" auf Hysterica
 
[...] Faye Hells neuester Wurf über Hannah, die mit ihren persönlichen Dämonen innerhalb ihres eigenen Geistes zu kämpfen scheint, ist ein unglaublich dicht erzähltes Werk.
Ihr Schreibstil ist rundum durchdacht und dementsprechend poesiehaft wirkt nahezu jeder einzelne Satz. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als dieses unter dem Genre Horror laufende Buch mit höchster Aufmerksamkeit zu lesen. Zum Einen, weil man sonst recht schnell den Faden verlieren kann, zum Anderen, weil es sich lohnt, ein genaues Augenmerk auf die Sätze zu legen, die wie eigene Geschichten innerhalb einer großen Geschichte wirken. [...]
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Hysterica.de
 
Rezension zu "Tote Götter" auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus
 
[...] Meine Meinung: Horror trifft auf Anspruch. Mit diesem Satz ist eigentlich schon alles gesagt, aber das reicht natürlich nicht wirklich für eine ernstzunehmende Rezension. Die Autorin Faye Hell hat ein wahres Meisterwerk geschaffen, sprachlich anspruchsvoll und hochspannend.Natürlich spart die Autorin nicht an klassischen Horrorelementen und doch lebt es in weiten Teilen von der besonderen Atmosphäre, von dem was man sich als Leser vorstellt.
Hannah ist eine sehr sympathische Protagonistin, die trotz ihrer schweren Krankheit niemals aufgibt und die Kraft aus der Beziehung zu ihrem Freund Lukas zieht, der sie in allem was sie tut unterstützt, hier hatte ich ja erst Bedenken das diese Liebe zu viel Raum in der Geschichte einnimmt und am Ende Lukas als der strahlende Held da steht, aber da habe ich die Autorin völlig unterschätzt. [...]
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Lesenswertes aus dem Bücherhaus
 
Rezension zu "Tote Götter" auf Astis Hexenwerk
 
[...] Besondere Bücher erfordern besondere Worte. Wie man zweifellos herausgelesen hat, habe ich mit „Tote Götter“ ein weiteres Lieblingsbuch gefunden. Die Lesezeit war wieder etwas ganz besonderes für mich. Ja, ich habe länger als üblich für das Buch gebraucht, aber dieser Roman – wie auch schon „Keine Menschenseele“ – verlangt die ganze Aufmerksamkeit seines Lesers und muss diese auch bekommen. „Tote Götter“ beschenkt den Leser im Gegenzug mit intensiven Stunden am Rande des ganz persönlichen Abgrundes mit einem Ende, welches mich noch immer sprachlos macht. [...]
 
Die vollständige Rezension findet ihr hier
Astis Hexenwerk
 
Rezension zu "Keine Menschenseele" auf Vertigos Blacklist
 
Schon nach den ersten Seiten ist klar: Der Deutsche Phantastik Preis (dpp) für das beste Debüt ging völlig zurecht an Faye Hell. Der kafkaeske Beginn des Romans, sprach- und bildgewaltig inszeniert, zog mich von Anfang an in den Bann. Anstelle von Kapiteln gliedert sich „Keine Menschenseele“ in fünf Teile, die jeweils eine Episode um einen anderen Charakter enthalten, wobei nicht nur die Ich-Erzählerin – das Zimmermädchen – als Bindeglied fungiert. Sämtliche Figuren und ihre Hintergründe werden so intensiv durchleuchtet, so fesselnd beschrieben, dass der rote Faden zwar nicht abhandenkommt, aber doch in seiner Bedeutung zurücktritt. Schon als Einzelgeschichten sind die Texte hervorragend – als Konglomerat von Verzweiflung, Schmerz und Wahnsinn sind sie genial. [...]
Die vollständige Rezension findet ihr hier:
Vertigos Blacklist
 
Interview auf Mordsbuch
 
Aus dem Horror-Kästchen geplaudert

Auf der Homepage des Bücherblogs MORDSBUCH gibt es ein mordsmäßiges Interview mit mir, das meiner Meinung nach wirklich sehr persönlich und vor allem auch authentisch geworden ist.
Lust auf eine (fast) private Plauderstunde?
You are hellcome!

das Interview findet ihr hier

MORDSBUCH